Herzlichendank2

Herzlichen Dank!

HERZLICHEN DANK!

Liebe Unionsfreunde des CDU-Stadtverbandes Plauen,
sehr geehrte Damen und Herren,

die letzten Tage und auch Wochen waren für mich keine leichten gewesen.

Erst ein aufreibender Wahlkampf, der trotz der großen Anstrengung mir viele Gespräche, viele Hilferufe und angenehme Begegnungen gebracht hatte und obendrein mir auch noch Spaß gemacht hat. Dann die Niederlage mit 80 Stimmen Rückstand.

Insbesondere meinem Wahlkampfteam und allen Helfern danke ich besonders für das Engagement. Ich bin euch allen sehr dankbar für eure Unterstützung und alles, was ihr für mich getan habt. Ich hätte mir gewünscht, dass das Ergebnis am Ende ein anderes gewesen wäre.

Der Weg war von Anfang an schwierig, aber die Unterstützung und die Freundschaft von vielen aus dem Stadtverband sind nie ins Wanken geraten. Ich kann es nicht angemessen in Worte fassen, wie sehr ich allen für all diese Zeit und Hilfe danken möchte.

Besonders möchte ich mich bei meiner Frau Irene bedanken und bei meinen Kindern, meiner gesamten Familie und den vielen alten und guten Freunden, die mir bei allen Hochs und Tiefs immer beigestanden haben.

Wahlkämpfe sind häufig schwieriger für die Familie eines Kandidaten als für den Kandidaten selbst. Das durfte ich am Abend des Wahlsonntags bei meinen Kindern erleben, die betrübter waren als ich selbst. Alles, was ich als Entschädigung anbieten kann, sind meine Liebe und Dankbarkeit. Und das Versprechen, dass die kommenden Jahre friedlicher werden.

Mein Dank gilt besonders Jörg Schmidt, einem der besten Wahlkämpfer, den ich je kennengelernt habe. Er ist mit seiner Stimme und Kraft in unserer Union tragend und konservativ, was unsere Partei immer geprägt hat. Ich weiß nicht, was wir noch hätten tun können, um diese Wahl zu gewinnen. Ich werde es anderen überlassen, das zu beurteilen. Jeder Kandidat macht Fehler und ich bin mir sicher, dass ich meinen Teil dazu beigetragen habe. Aber ich werde keine Zeit darauf verschwenden, zu bereuen, was hätte anders laufen können.

Ich bin am Ende einer politischen Reise angelangt, die genau vor 30 Jahren begann.

Die Menschen von Plauen haben gesprochen und sie haben einem Mitbewerber neu das Vertrauen gegeben. Dass er es darüber hinaus geschafft hat, Hoffnungen bei so vielen Menschen zu wecken, die zuvor vielleicht gedacht hatten, dass ihr Leben nicht durch eine Wahl beeinflusst würde und auch nicht dachten, dass sie selbst Einfluss auf den Ausgang einer Landtagswahl nehmen könnten, bewundere ich sehr.

Der Souverän hat entschieden, dafür bin ich zusammen mit vielen anderen in den Tagen der friedlichen Revolution vor fast 30 Jahren auf die Straße gegangen.

Ich bin dankbar, mit dieser Kraft damals als Stadtrat gewählt worden zu sein. Ich konnte mitgestalten und verändern und Plauen hat davon profitiert.

In den 15 Jahren meiner Landtagsarbeit in Dresden konnte ich für unsere Heimat viel erreichen. Ob es das Klinikum, die Straßenbahn, der Campus auf dem Schlossberg, die Sanierung und Erweiterung des Polizeireviers, die Sanierung der Schulen, Turnhallen oder Sportplätze oder die Vereinsarbeit waren, überall habe ich versucht, dafür Gelder im Haushalt des Freistaats mit zu berücksichtigen. Auch solche Hiobsbotschaften, wie damals als die Deutsche Bahn den Bahnanschluss zum Stahlbau (Plauen Stahl Technologie) kappen wollte, was den Wegzug des Unternehmens im schlimmsten Fall zur Folge gehabt hätte, konnte ich mit Unterstützung von Michael Kretschmer verhindern. Große Teile meiner Vorhaben für Plauen und für die Region sind gelungen und dafür danke ich allen, die dabei mitgeholfen haben. Besonders danke ich den Verantwortlichen in den Verwaltungen und öffentlichen Einrichtungen, wie den Kammern und Verbänden, ob Straßenbauamt, Arbeits- oder Bildungsagenturen, dem Landratsamt und den Einrichtungen der öffentlichen Hand, die immer einen konstruktiven Weg mit mir gemeinsam gesucht und auch gefunden haben.

Was Plauen künftig vom Sächsischen Landtag erwarten darf, bei nur einem Abgeordneten aus der Spitzenstadt, wird sich zeigen.

Ich für meinen Teil übernehme die politische Verantwortung und möchte Platz machen für Jüngere, die hier im Plauener CDU-Stadtverband künftig die weitere Entwicklung bestimmen werden. Dazu haben wir erst in diesem Jahr Neuwahlen durchgeführt und einen Vorstand gewählt der aktiv arbeiten kann. Ich bitte deshalb die Mitglieder, meinem Stellvertreter Jörg Schmidt bei der Führung der CDU-Stadtverbandsarbeit die gleiche Unterstützung zukommen zu lassen, wie ich es über 11 Jahre erfahren habe. Natürlich steht es der Mitgliederversammlung frei, auch Neuwahlen einzufordern. Mein Wunsch wäre es aber, den Mitgliedern das erst im Frühjahr ausgesprochene Vertrauen weiter zu schenken und so eine kontinuierliche Arbeit zu ermöglichen.

Wir verstecken uns nicht vor der Geschichte, wir schreiben Geschichte.

Vielen Dank! Gott segne uns und unser Land!

Ihr / Euer

Frank Heidan